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72 Stunden ohne Kompromiss

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Soziales Engagement der Schüler/innen der Herbststraße - organisiert und initiiert immer wieder von Silvia Pfeifer-Hutter.

 

 

72h ohne Kompromiss 
Erfahrungsbericht: 4. Jahrgang B der Kunstschule Herbststraße

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Unsere Gruppe, bestehend aus 6 Personen waren für die Neugestaltung des Esszimmers zuständig. Wir kamen am Freitag, dem 19. Oktober gegen Abend im betreuten Wohnhaus für bedürftige Menschen an und wurden herzlich empfangen. Es wurde mit den Bewohneren zusammen abgestimmt, in welchen Farben die Wand im Esszimmer ausgemalt werden sollte. Am nächsten Morgen besorgten die Einen die nötigen Arbeitsmaterialien und die Anderen fingen an das Zimmer für den neuen Anstrich vorzubereiten. Am Vormittag arbeiteten wir und am Nachmittag/ Abend hatten wir Zeit für uns oder unternahmen auch viel mit den Bewohnern des Heims. Es war herzerwärmend wie sehr sich Bewohner und Pfleger über unseren Aufenthalt gefreut hatten. Es war eine sehr wertvolle Erfahrung die uns alle sehr bereichert hat.
-Laura

Jelena: " ein guter Einblick in die soziale Arbeit"

Armin: " Mich hat es sehr gefreut, dass wir so nett aufgenommen wurden und dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert hat! Danke!"

Lena: " Es hat mich sehr beschäftigt und war für mich ein ganz neuer Einblick in das Leben anderer Menschen"

Kathi: " Das Beste war im Grunde, dass wir uns mit den Bewohnern so gut verstanden haben und dass sie sich gefreut haben uns bei sich zu haben "

Sarah: " Es war echt schön zu sehen wie sich die Leute gefreut haben. Uns hat das Projekt richtig Spaß gemacht und ich denke auch den Bewohnern"

 


 

 

72h ohne Kompromiss 
Erfahrungsbericht: 2. und 3. Jahrgänge der Modeschule Herbststraße

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Nach einer kurzen Zugfahrt sind wir zum Jugendsozialprojekt 72h ohne Kompromiss in der Pfarre Neukloster angekommen. Dort haben wir Regina, Susi und P. Phillip von der Pfarre, die uns liebevoll begleitet und umsorgt haben, und die anderen Jugendlichen aus Wiener Neustadt und Hollabrunn kennengelernt.

Zuerst haben wir uns mit den VertreterInnen der Muslimischen Jugend Österreichs ausgetauscht. Am Nachmittag haben haben wir gemeinsam mit syrischen und afghanischen Flüchtlingen  türkische, österreichische und afghanische Spezialitäten gekocht und bei einem Festessen am Abend verspeist.

An den folgenden Tagen waren wir in zwei Gruppen geteilt. Eine Gruppe war am Friedhof und hat überwucherte Gräber von jeglichen Pflanzen befreit, und die andere Gruppe hat eine Schnitzeljagd zum Thema Toleranz, Frieden und Antirassismus durch Wiener Neustadt gemacht. Die muslimischen Jugendlichen zeigten den christlichen Besuchern eine schöne Moschee und gemeinsam besuchten wir den Wiener Neustädter Dom. Eine weitere Aufgabe bestand darin, alte Menschen zu befragen, wie sie die Bombenangriffe 1945 erlebten und die Gedenkstätte eines Nebenlagers von Mauthausen zu suchen.

Wir haben in diesen 72h sehr viel gelernt, erlebt und Spaß gehabt.

„Ich fand es schön, dass wir uns in so kurzer Zeit so gut verstanden haben. Das gemeinsame Beten war sehr interessant und ich nehme die Erfahrung der guten Zusammenarbeit mit.“

„Für mich als Christin war es sehr interessant, eine Moschee von innen zu sehen und die unterschiedlichen Tätigkeiten, die dort ausgeübt werden, kennen zu lernen.“

„Ich fand den Austausch mit der muslimischen Jugend Österreichs sehr lehrreich und interessant.“

„Das gemeinsame Kochen hat mich sehr begeistert. Ich fand es cool, viele neue Leute kennen zu lernen und mit so vielen Leuten zusammen zu arbeiten.“

„Am Friedhof habe ich mit den anderen geholfen alte, verlassene Gräber wieder schön zu gestalten und hineingewachsene Sträucher und Unkraut zu entfernen. Ich habe gemerkt, was wir in einer Gruppe alles schaffen können. Als ich die Gräber am Anfang gesehen habe, dachte ich nicht, dass wir sie so gut vom Unkraut befreien konnten. Es war viel Arbeit, hat aber auch viel Spaß gemacht.“

Unser Video, das Christoph Gamauf gestaltet hat: http://www.youtube.com/channel/UCktNzD3T8Jyc6GJa_a8YUYg


 

 

 

 

 

Erfahrungsbericht: 4. Jahrgang B der Kunstschule Herbststraße

 

Wir haben uns dazu entschieden, bei dem 72 Stunden Projekt teilzunehmen, weil wir uns sozial engagieren und Neues über wichtige soziale Themen lernen wollten. Die 72 Stunden haben wir mit der „Shades Tours“ Gründerin Perrine und ihren Mitarbeitern, so wie mit einer anderen Gruppe verbracht.

Wir haben eine Schnitzeljagd durch einen Park gemacht, bei der wir mehr über den Alltag von Obdachlosen erfuhren, anschließend waren wir in Wien unterwegs, um uns eine neue „Shades Tour“ auszudenken. Am Abend haben wir im Vinzi Port für männliche, nicht anspruchsberechtigte Obdachlose gekocht. Am nächsten Tag durften wir in einem Frauennotschlafquartier (HG5) unserer Kreativität an den Wänden freien Lauf lassen.

„Am meisten haben mich die Lebensgeschichten der Obdachlosen berührt. Es hat mir geholfen anders darüber zu denken und Obdachlosigkeit mit anderen Augen zu betrachten.“ –Jasmin Walter

„Wir haben viele neue Erkenntnisse über die Obdachlosigkeit errungen und haben einen Einblick bekommen was man tun muss, falls es einen selbst trifft.“ –Lea Unterberger

„Mir wurden die Augen geöffnet in Bezug auf das Aussehen und Leben von Obdachlosen.“ –Sarah Hörstlhofer

„Mich hat am meisten beeindruckt, dass typische Obdachlose nicht anders aussehen als wir. Unsere Vorstellung von Obdachlosen war völlig falsch, wir urteilen viel zu voreilig.“ –David Vesely

„Ich war überrascht, mit welchen Problemen Obdachlose Tag für Tag zu kämpfen haben, und was für einen falschen Eindruck davon hatte. Ich finde Obdachlosigkeit ist ein Thema, mit dem sich mehrere auseinandersetzten müssten“ –Elena Vojinovic

„Ich fand es wahnsinnig interessant und bereichernd mit Menschen zu arbeiten, die Obdachlosigkeit wirklich gelebt haben. Ich habe nach dem 72 Stunden Projekt eine ganz andere Perspektive zu diesem Thema bekommen und das finde ich wirklich wichtig.“ –Jana Wengraf

 

Text von Elena Vojinovic, 4HKA

Fotos (c) Jasmin Walter