Being Creative Is Our Way Of Life.

Was?

„Die Hand ist das Fenster zum Geist“

Immanuel Kant, zitiert nach Raymond Tallis

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Die Höhere Lehranstalt für Kunst versteht sich als berufsbildende Kunstschule mit den Schwerpunkten Kunst, Handwerk und Design, die mit einer Reifeprüfung abschließt.

Wir bieten eine Ausbildung mit fundiertem künstlerischem u. handwerklichem Schwerpunkt im Bereich der plastischen Gestaltung (ProduktDesignObjekt) und textiler Gestaltung (ProduktDesignTextil) und neuen Medien. Einhergehend mit der Vermittlung des theoretischen Wissens, der Kultur- und Kunstgeschichte sowie der Materialkunde, ist uns die kontextorientierte wirtschaftliche Ausbildung ein wichtiges Anliegen.

In der Ausbildung an der HLA für Kunst ist es uns wichtig fächerübergreifenden Unterricht zu forcieren, zumal diesbezüglich ein deutlich erweitertes Wahrnehmungsfeld der theoretisch-praktischen Zusammenhänge vermittelt werden kann. Nicht zuletzt werden die nötigen Voraussetzungen geschaffen, um sich im Bereich der Kreativberufe, den künstlerischen Medien und übergreifenden Praktiken, eine objektive Orientierung und Einschätzung zu verschaffen.

Komplexe Zusammenhänge – auf Grund prozessorientierten Unterrichts von Theorie, Praxis und persönlichen Erfahrungen – führen zu einem ganzheitlichen, gesellschaftsbewussten und verantwortungsvollen sowie zu sozialem Verständnis.

 

Daher stehen unseren AbsolventInnen zahlreiche berufliche Perspektiven und sämtliche post-sekundären Bildungswege offen!
Daher sind die bei uns erworbenen  Schlüsselqualifikationen ein entscheidender Wettbewerbs- vorteil gegenüber AbsolventInnen zahlreicher anderer höherer Schulen.

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Das können wir dir als Kunstschüler/in bieten

  • eine Schule, in der kreative Ideen Formen annehmen
  • Innovationen*, da sowohl künstlerisch-handwerkliche Objekte entstehen als auch Grundlagen für Design und Produktion vermittelt werden
  • Motivation, um das Interesse junger Menschen an gestaltenden Berufen zu wecken
  • Vielfalt durch ein Team von Lehrenden mit künstlerischer und handwerklicher Praxis
  • einen Ort, wo ganzheitliches Denken, Teamfähigkeit und selbständiges Handeln Raum finden

*österreichische Innovationspreise 2011/2013

Der Schwerpunkt

Nach den zwei Orientierungsjahren, in denen man jede Werkstatt kennenlernt, entscheidest du dich im 3. Jahrgang für den Ausbildungszweig ProduktDesignObjekt (Keramik, Holz, Metall) oder für den Ausbildungszweig ProduktDesignTextil (Textildruck, Weben, Textilgestaltung).

ProduktDesignObjekt

Die Vertiefung ProduktDesignTextil bietet das Arbeiten in künstlerischen Ateliers für Drucktechniken, Knüpf- und Webtechniken und Oberflächengestaltung. Darüber hinaus werden Kenntnisse im textilen Produktdesign vermittelt.

ProduktDesignTextil

Im Mittelpunkt der Vertiefung ProduktDesignObjekt steht das künstlerisch-handwerkliche Arbeiten in den Werkstätten Holz, Keramik und Metall.

Metall

In der Metallwerkstätte werden Schmuckstücke, Objekte und Gebrauchsgegenstände vorwiegend aus Metall entworfen und gefertigt. Im ersten Jahr werden die Grundtechniken wie Sägen, Feilen, Bohren und Biegen geübt. In den folgenden Jahren lernen die SchülerInnen das Löten, das Auftiefen, das Treiben und Ziselieren, das Emaillieren und andere Techniken der Metallbearbeitung. Das Handwerk in Theorie und Praxis, Entwurfs- und Präsentationstechniken sind Schwerpunkte der Ausbildung.

 

Holz

Die Werkstätte Holz
Im Unterricht der Werkstätte Holz werden funktionelle und künstlerische Entwürfe umgesetzt, die dafür geeigneten Bearbeitungstechniken vermittelt. Der sichere Umgang mit Handwerkzeugen und Holzbearbeitungsmaschinen sowie projektorientiertes Arbeiten sind Schwerpunkte des Unterrichts. Ebenso werden im Laufe der Ausbildung holzspezifische Werkstoffkenntnisse und ein Materialempfinden geschult, sowie Grundkenntnisse des Möbelbaus und in der Holzbildhauerei vermittelt.

 

Keramik

Die Werkstätte Keramik
Der Unterricht in der Werkstätte für Keramik ist im zweiten Ausbildungsjahr darauf ausgerichtet, mit den handwerklichen Techniken, wie Wulst- und Plattentechnik, der Technik des Modellierends und zu guter letzt mit dem Drehen auf der Töpferscheibe vertraut zu werden. Begleitend werden, wie  in den Folgejahren auch, fachspezifische und gestalterische Grundlagen vermittelt. Im zweiten Ausbildungsjahr liegt der Schwerpunkt im Bereich Skulptur und Plastik. Die Umsetzung erfolgt hauptsächlich durch Modellieren, mit Hilfe der Platten- und der Gießtechnik.

In den folgenden zwei Jahren steht projektorientiertes, themenspezifisches Arbeiten im Vordergrund. Technisch wird vorwiegend in seriellen Herstellungsverfahren der Gips- und Gießtechnik gearbeitet, je nach Entwurf stehen jedoch alle genannten Techniken zur Auswahl. Die Ausbildung bezieht sich auf einen ganzheitlichen Prozess, in dem Intellekt, Intuition und manuelle Fertigkeit in gleicher Weise gefordert werden.

Weben

Die Webwerkstätte bietet mit über 150 Webgeräten die Möglichkeit, in jede Technik Einsicht zu erlangen, diese zu erproben und die technische Vielfalt miteinander zu vergleichen. Herrscht in der 1. Klasse noch das spielerische Lernen durch eine Farbenpracht vor, so werden ab der 3. Klasse die Techniken im und um den Bereich des Webens erprobt. Dazu gehören sowohl die traditionellen Gobelin- und Knüpftechniken als auch Kombinationen mit fadenfremden Materialien zur Herstellung von Lampen, Raumobjekten oder auch Schmuck und Accessoirs.

Textile Oberflächengestaltung

In diesen Werkstätten werden traditionelle Techniken in neuem Design und zeitgemäßen Materialien gearbeitet. Im zweiten Jahrgang werden verschiedenen Grundtechniken vermittelt, wobei der spezifische Umgang mit textilen Materialien erlernt und erprobt wird. Ab dem dritten Jahrgang werden Werkstücke – z.B. Wandbilder, Raumobjekte, Bekleidung uvm. – nach eigenem Entwurf in den verschiedenen Techniken erstellt. Auf entwurfs- und materialgerechte Umsetzung wird besonders geachtet. Nach dem Schwerpunkt Goldstickerei im vierten Jahrgang wird im fünften Jahrgang mit einem repräsentativen Werkstück abgeschlossen. Idee, Ausführung, Eigenständigkeit und  die Verbindung mit anderen textilen Werkstätten bieten die Möglichkeit die erworbenen Kenntnisse umfassend zu präsentieren.

Drucken

In der Werkstätte für Textildruck werden textile und auch nicht-textile Materialien bedruckt. Im ersten Jahrgang eignen sich die SchülerInnen Grundkenntnisse der Färberei und Druckerei an. In den folgenden Jahrgängen werden die Kenntnisse vertieft. Filmdruck auf langen Stoffbahnen, Siebdruck auf Kunststoffen, Papieren und anderen Materialien sind Themen , die die SchülerInnen bis zur Matura begleiten. Sowohl auf Entwurf und Design wird großer Wert gelegt, als auch auf die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit beim Durchführen verschiedener Projekte.

Video: Kunstschülerin Manuela Ruzicka mit Team

Darauf kannst du dich verlassen

  • fundierte Ausbildung auf drei Standbeinen – Handwerk, Theorie, Wirtschaft
  • Verbindung von klassischem Handwerk mit innovativem Design und aktuellen Gestaltungsverfahren
  • Grundkompetenzen in den Bereichen Fotografie, Computergrafik, Malerei und Grafik
  • Atelierunterricht mit individueller Betreuung in Kleingruppen
  • interdisziplinäre Ateliers
  • das Know-how, Ideen und Projekte zu entwickeln und sie gestalterisch umzusetzen
  • moderne, kompetenzorientierte und praxisbezogene Vermittlungsmethoden
  • wertschätzendes Miteinander
  • Förderung der Individualität und Persönlichkeitsentwicklung

Die Stundentafel

Hier findest du in der HLA Kunst - ProduktDesignObjekt - unterrichteten Gegenstände

Mobiltelefone biete quer halten 🙂

Jahrgang
I.II.III.IV.V.
A.1.Stammbereich
1Religion2222210
2Sprache und Kommunikation:
2.1 Deutsch3332213
2.2 Englisch3323213
2.3 Zweite lebende Fremdsprache002226
3Naturwissenschaften und Mathematik:
3.1 Naturwissenschaften022206
3.2 Angewandte Mathematik2222210
4Wirtschaft und Gesellschaft:
4.1 Geschichte und politische Bildung111115
4.2 Wirtschaftsgeographie und Volkswirtschaft220004
4.3 Betriebswirtschaft, Kultur- und Projektmanagement023229
4.4 Rechnungswesen022228
4.5 Recht000022
4.6 Officemanagement200002
5Kunst und Gestaltung:
5.1 Kunst- und Kulturgeschichte002226
5.2 Mediale Darstellungsverfahren5422215
5.3 Atelier für räumliches Gestalten8400012
5.4 Atelier für flächiges Gestalten4800012
6Bewegung und Sport:222219
A2Vertiefung ProduktDesign•Objekt
Holz0054413
Keramik0045413
Metall0045413
interdisziplinäres Atelier000033
BVerbindliche Übung
Persönlichkeitsentwicklung100001
Gesamtwochenstundenzahl3537383837185
BPflichtpraktikum 4 Wochen Betriebspraxis zwischen dem III. und IV. bzw. IV. und V. Jhg.
CFreigegenstände und unverbindliche Übungen (1)

Hier findest du die in der HLA Kunst - ProduktDesignTextil - unterrichteten Gegenstände

Mobiltelefone biete quer halten 🙂

JahrgangSumme
I.II.III.IV.V.
A.1.Stammbereich
1Religion2222210
2Sprache und Kommunikation:
2.1 Deutsch3332213
2.2 Englisch3323213
2.3 Zweite lebende Fremdsprache002226
3Naturwissenschaften und Mathematik:
3.1 Naturwissenschaften022206
3.2 Angewandte Mathematik2222210
4Wirtschaft und Gesellschaft:
4.1 Geschichte und politische Bildung111115
4.2 Wirtschaftsgeographie und Volkswirtschaft220004
4.3 Betriebswirtschaft, Kultur- und Projektmanagement023229
4.4 Rechnungswesen022228
4.5 Recht000022
4.6 Officemanagement200002
5Kunst und Gestaltung:
5.1 Kunst- und Kulturgeschichte002226
5.2 Mediale Darstellungsverfahren5422215
5.3 Atelier für räumliches Gestalten8400012
5.4 Atelier für flächiges Gestalten4800012
6Bewegung und Sport:222219
A2Vertiefung ProduktDesign•Textil
indirekte und direkte Drucktechniken0033/4410/11
Oberflächengestaltung0033/4410/11
Web- und Knüpftechniken0033/4410/11
interdisziplinäres Atelier003333
textile Morphologie001001
BVerbindliche Übung
Persönlichkeitsentwicklung100001
Gesamtwochenstundenzahl3537383837185
BPflichtpraktikum 4 Wochen Betriebspraxis zwischen dem III. und IV. bzw. IV. und V. Jhg.
CFreigegenstände und unverbindliche Übungen (1)

FAQ

Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen

Was kann ich in den einzelnen Fachbereichen (Weben, Drucken, Oberfläche, bzw. Holz Keramik, Metall), wenn ich die Ausbildung in der Kunstschule Herbststrasse engagiert mache? 

Zusätzlich zur Maturareife kann man eigene kreative Projekte in unterschiedlichen Techniken entwerfen, planen, kalkulieren, fertigen und   präsentieren. Man lernt den Umgang und den spezifischen Einsatz von Materialien wie Ton, Holz, Metall, textilen Stoffen und Geweben, Farben und auch Fäden, Schnüren und Gespinste. Herbststraßen SchülerInnen erwerben Fertigkeiten und Wissen im Bereich Kunst und Kunsthandwerk. Somit haben unsere AbsolventInnen sehr gute Voraussetzungen für ein Studium an einer Kunstuniversität.

 

 

Welche weiteren entscheidenden Vorteile bietet die kreative Kunstschule? 
Das breitgefächerte Angebot ist eine Antwort auf die zunehmenden Forderungen der Wirtschaft, einerseits nach einer designorientierten Handwerksausbildung und andererseits nach umfassend gebildeten, flexiblen, kreativen, und teamfähigen jungen  Menschen für den konstant wachsenden Markt der Kreativwirtschaft!

Von ArbeitnehmerInnen der Zukunft aber auch für von Selbstständigen wird Engagement, Empathie, vernetztes Denken, Initiative, Selbstständigkeit und vor allem kreatives Denken eingefordert. Diese Schlüsselqualifkationen werden durch gezielte Unterrichtsmethoden geübt und zu vertieft. Die projektorientierte Ausbildung in der kreativen Kunstschule Herbststrasse bietet damit Vorteile für Studium und Beruf.

 

 

Welche Möglichkeiten haben die AbsolventInnen nach der Ausbildung an der Kunstschule? 
Sie studieren im Bereich Kunst, Design, Architektur, (Fachhochschulen und Universitäten), besuchen diverse einschlägige Kollegs in Holz, Metall, Innenarchitektur, weiters Ausbildungen in Ergotherapie, Kunstpädagogik. Sie ergreifen handwerkliche Berufe (Tischlerei, Keramiker, Hafner, Goldschmied) Sie arbeiten in den Bereichen Grafik und Mediendesign. Andere nützen alles, was die Matura an Möglichkeiten eröffnet (vgl. unseren Bericht über Absolvent/innen)

 

 

 

Hat man nach dem Schulabschluss auch einen Lehrabschluss in den Ausbildungsbereichen? 
Nein noch nicht, aber nach einer 1 1/2-jährigen berufseinschlägigen Fachpraxis im Angestelltenverhältnis.

 

 

 

Gibt es auch relevante Ausstellungen von Kunstschüler/innen?
Im Rahmen der WERK-Ausstellungen unter anderem im quartier 21 im MQ Wien präsentieren Kunstschüler/innen ihre Werkstücke einer Öffentlichkeit.

 

Wie ist die Atmosphäre in der Schule? Gibt es überfüllte Klassen?
Die KunstModeDesign Herbststrasse ist eine kreative Schule. Hier gibt es eine wertschätzende und tolerante Atmosphäre. Durch die Kleingruppensituation in den Werkstätten fühlen sich die Meisten hier sehr geborgen, weil sie im „kleinen Kreis“ ihre Persönlichkeit entwickeln können. Persönliche Ansichten, Argumente werden im kleinen Kreis diskutiert.

Die  Identifikation mit der Schule ist in der Herbststrasse unglaublich hoch – sehr viele KunstschülerInnen engagieren sich mit großer Leidenschaft für „ihre kreative Schule“ – fragen Sie am besten die SchülerInnen selbst, die vielfach auf Facebook vernetzt sind.

Im Vergleich zu vielen Gymnasien ist die Schüler/innenanzahl in zahlreichen Gegenständen um einiges kleiner. Die Mehrzahl der Unterrichtsfächer wird in Gruppengrößen < 18 unterrichtet. Manchmal kommt es vor, dass in Hauptfächern aus verschiedenen Gründen die Schüler/innenzahl von 25 überschritten wird. In Werkstätten ist die Schüler/innenzahl pro Fach noch deutlich geringer. Wir bemühen uns, die Schüler/innenzahl pro Klasse zu optimieren.

 

 

Was kostet die Ausbildung?
Es ist kein Schulgeld fällig, dennoch ist mit Aufwendungen in der Höhe von ca. 150 EUR pro Jahr für bestimmte Materialien und Werkzeuge zur rechnen.

 

 

Was bedeutet „Erweiterungsbereich“?
Nach den 2 Orientierungsjahren, in denen man jede Werkstatt kennenlernt, entscheidet man sich ab dem 3. Jahrgang für den Ausbildungszweig Produkt Design Objekt (Keramik, Holz, Metall) oder für den Ausbildungszweig Produkt Design Textil (Textildruck, Weben, Textilgestaltung)

Noch einige Antworten auf die Frage: Was lernt man im Fach

… Mediale Darstellungsverfahren?
Wichtiges Basiswissen in den Schwerpunktbereichen Fotografie und Computergrafik, Darstellende Geometrie, Graphik und Malerei.

… Atelier für räumliches Gestalten?
Keramik (Produktgestaltung, Plastik)
Metall (Schmuckdesign, Kleinskulptur und Alltagsdesign)
Holz (Möbel und Skulptur)

…Atelier für flächiges Gestalten?
Textildruck (direkte und indirekte Drucktechniken), Weben (Knüpf- und Webtechnik) Textilgestaltung (Filzen, Sticken)

Perspektiven

ProduktDesignObjekt

  • freischaffende künstlerische Tätigkeit
  • handwerkliche Berufe (Tischler/in, Keramiker/in, Hafner/in, Gold- und Silberschmied/in) 1)
  • Berufe im Bereich der Creative Industries
  • Industrie- und Grafikdesign 2)
  • kunstpädagogische und kunsttherapeutische Berufe 2)
  • Kunst- und Kulturvermittlung 2)
  • Mitarbeiter/in in Galerien und im Kunsthandel
  • Office Management
  • kaufmännische Assistenz der Geschäftsleitung
  • Projektleitung
  • Tätigkeit im Bereich Buchhaltung, Kostenrechnung und Controlling

1) unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Fassung der Gewerbeordnung
2) nach Abschluss einer facheinschlägigen Praxis/Ausbildung

ProduktDesignTextil

  • freischaffende künstlerische Tätigkeit
  • Berufe im Bereich der Creative Industries
  • handwerkliche Berufe (z.B. Textilmusterzeichner/in, Textildesigner/in, …) 1)
  • Grafik- und Mediendesign 2)
  • kunstpädagogische und kunsttherapeutische Berufe 2)
  • Kunst- und Kulturvermittlung 2)
  • Mitarbeiter/In in Galerien und Kunsthandel
  • Werbebranche
  • Office Management
  • kaufmännische Assistenz der Geschäftsleitung
  • Projektleitung
  • Tätigkeit im Bereich Buchhaltung, Kostenrechnung und Controlling

1) unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Fassung der Gewerbeordnung
2) nach Abschluss einer facheinschlägigen Praxis/Ausbildung

Kunstobjekte

Entstanden in den Werkstätten (Album 1) der Ausbildungszweige ProduktDesignObjekt und ProduktDesignTextil sowie in den medialen Darstellungsverfahren.

WERK

Die WERK ist die öffentliche Kunstausstellung der Kunstschule Herbststrasse.
Album (1) 2016 quartier 21 MQ Wien, Album (2) 2015 MQ Wien, Album (3) 2012/13 Ephesos Museum

Dein Weg

zu uns

Was erwarten wir von dir?

  • designorientiertes, künstlerisches und handwerkliches Interesse und Begabung
  • Neugierde und Freude am Gestalten
  • wertschätzende Kommunikations- und Umgangsformen
  • Neugierde und Experimentierfreude im Umgang mit neuen Aufgabenstellungen
  • Selbstorganisation, Ausdauer
  • Eigeninitiative, Zielstrebigkeit und Teamfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Interesse am aktuellen Kultur- und Wirtschaftsgeschehen

Anmeldedetails

Allgemeine Aufnahmeformalitäten

01 Anmeldung

Folgende allgemeine Unterlagen werden für eine erfolgreiche Anmeldung benötigt:

  • Fotokopie des Meldezettels
  • Fotokopie der Geburtsurkunde
  • Fotokopie des Staatsbürgerschaftsnachweises
  • Passfoto (bitte auf der Rückseite mit dem Namen beschriften)

 

 

02 Allgemeine Anmeldebedingungen (Nachweise)

  • Jugendliche: Fotokopie des Jahreszeugnisses der 7. Schulstufe und Original & Fotokopie der aktuellen Schulnachricht
  • Erwachsene Kollegs: Fotokopie des Jahreszeugnisses der 7. Stufe AHS bzw. 4. Stufe BHS (nur Kolleg) UND falls schon vorhanden: Fotokopie des Reifeprüfungs- oder Reife- und Diplomprüfungszeugnisses, oder in Fotokopie der Nachweis der Studienberechtigungsprüfung, oder in Fotokopie der Nachweis einer Berufsreifeprüfung
  • Erwachsene Meisterschule: Nachweis eines facheinschlägigen Berufsabschlusses und Zeugnis der zuletzt besuchten Schule

 

03 Ergänzende Aufnahmeverfahren

  • Qualifikationsgespräch für Interessierte der Modeschule (Höhere Lehranstalt, Fachschule, Kolleg)
  • Qualifikationsgespräch (mit Mappe) für Interessierte der Meisterschule
  • Qualifikationsgespräch UND Eignungstest für Interessierte der Kunstschule (Kolleg, Höhere Lehranstalt)

 

04 Aufnahme – Wie sicher ist eine Aufnahme an der KunstModeDesign Herbststrasse

Wir bemühen uns – entsprechend vorhandener Ressourcen –  den interessiertesten Schülern/innen und Studierenden einen Schul- bzw. Studienplatz an der KunstModeDesign Herbststrasse zu ermöglichen. Für eine Entscheidung über die Aufnahme werden die Zeugnisse und die Ergebnisse unserer Qualifikationsgespräche einbezogen, bei Interessenten/innen der Kunstschule außerdem die Resultate des Eignungstests.

  • Überzeuge uns als angehende/r Schüler/in von deiner Motivation an der von dir angestrebten Mode- oder Kunstausbildung! Zeige uns deine Leidenschaft, Begeisterung und Wissbegierde!
  • Überzeugen Sie uns als angehende/r Student/in von Ihren ästhetischen und gestalterischen Vorstellungen, Ihren Visionen und Ihrer Begeisterung für ModeDesignTextil oder SchmuckDesign!
  • Überzeugen Sie uns als angehende/r Meister/in von Ihrem Sinn für Perfektion, Ihrer Kundenorientiertheit und Ihren beruflichen Absichten!

Qualifikationsgespräche für alle Interessent/innen

Um unsere Interessenten/innen vor einer möglichen Aufnahme kennen zu lernen, führen wir stets ein persönliches Gespräch durch. Es ist für uns – abgesehen von den Notenbeurteilungen an den Abgänger-Schulen und grundsätzlichen Qualifikationen – sehr wichtig, welche Motivation hinter der Entscheidung für eine unserer Ausbildungen steht.

 

Allgemeine Information:

Die Zuteilung der Aufnahmewerber/innen sind am Tag des Qualifikationsgesprächs den Listen im Schulfoyer zu entnehmen.

Eignungstest für die Höhere Lehranstalt für Kunst & Gestaltung

Mappenvorlage

Vorzulegen ist eine Mappe mit 10 eigenhändigen Arbeiten, maximales Format A3 oder A2 (59,4 x 42,0 cm). Zusätzlich können Fotos von plastischen Werken auf Karton kaschiert im oben genannten Format beigelegt werden. Die Arbeiten sollen nicht älter als zwei Jahre sein; auf der Rückseite beschriftet mit Namen des Urhebers / der Urheberin, ggf. Titel der Arbeit, Entstehungsjahr, Werktechnik

Beschriftung der Mappe außen rechts unten mit vollem Namen des Aufnahmewerbers/der Aufnahmewerberin.

 

Beispiele für den Inhalt: Naturstudien/Sachzeichen, Stillleben, Akt, Helldunkel/Farbstudien, Gebrauchsgraphiken, freie Themen, Collagen, etc. Es wird empfohlen bei der Mappenvorbereitung den Rat der Lehrkraft aus Bildnerischer Erziehung an der zuletzt besuchten Schule einzuholen!

 

ABLAUF DES KÜNSTLERISCHEN EIGNUNGSTESTS:

  • Dauer: 4 Stunden
  • Beginn: 13:30 Uhr

für den Eignungstest mitzubringen:

Zeichenblock (A3), Schere, Stanleymesser, Klebstoff, Geodreieck, Zirkel, Bleistifte (hart und weich), Buntstifte, Filzstifte, Spitzer (Dosenspitzer), Radiergummi, Farbkreiden, Deck- oder Aquarellfarben, geeignete Pinsel, Malbecher und -tuch.

 

Aufgabestellungen:

  • Naturstudium/Sachzeichnen mittels Bleistiften nach vorgegebenem Thema
  • farbig- fantasievolle Umsetzung einer vorgegebenen Gestaltungsaufgabe

 

Beurteilungsverfahren der Ergebnisse des Eignungstests:
Eine Kommission facheinschlägiger Lehrkräfte beurteilt die Arbeiten der mitgebrachten Mappen ebenso wie die Leistungen aus den Aufgabenstellungen. Hierzu zählen die inhaltliche Erfassung des Themas sowie dessen handwerkliche, farbspezifische Umsetzung, das Vorstellungs- und Beobachtungsvermögen bzw. die Umsetzung von Hell/Dunkel, die Berücksichtigung von Textur und Oberfläche sowie die dreidimensionale Darstellung/Schattierungen.

 

Allgemeine Information:

Die jeweiligen Arbeitsräume und die Zuteilung der Aufnahmewerber/innen sind am Tag des Eignungstests den Listen im Schulfoyer zu entnehmen.


Sofern der künstlerische Eignungstest bestanden wird, ist die Mappe ab Bekanntgabe des Ergebnisses wieder abzuholen. Bei nicht bestandenem Eignungstest kann die Mappe erst nach drei Wochen wieder übernommen werden. Für Mappen die länger als vier Wochen nach Abhaltung des künstlerischen Eignungstest an der Schule bleiben, kann keine Haftung übernommen werden.


Wir unterstützen euch bei der Vorbereitung

Zur Vorbereitung auf den künstlerischen Eignungstest unterstützen wir dich natürlich gerne. Wir bieten dir jeweils im Dezember die Möglichkeit eines persönlichen Beratungsgesprächs. Bringe zu diesem Termin eigene Arbeiten in möglichst unterschiedlichen Techniken (Grafik, Collage, Malerei etc.) und zu unterschiedlichen Themenstellungen (Naturstudien, Stillleben, Farbkompositionen, Fantasie-Themen etc.) mit. Von plastischen Arbeiten deren Transport nicht zumutbar ist (zu groß, zu schwer, zu filigran etc.), können Sie natürlich auch Fotografien vorlegen.

 

 

Mit Zuversicht zum Eignungstest

Um in der HLA für künstlerische Gestaltung aufgenommen zu werden, braucht es nicht unbedingt eine künstlerische Vorbildung bei 14jährigen. Wenn man sich aber schon Wissen angeeignet hat, dann ist das eine sehr gute Voraussetzung, um mit Leidenschaft die Ausbildung zu absolvieren.

Die Mappe mit den Bildern und Zeichnungen und die Aufgabenstellung bei der Aufnahmeprüfung zeigen den Lehrer/innen der Herbststrasse wie kreativ und leidenschaftlich der/die Schüler/in an die Arbeit geht. Also – Einsatzfreude und kreativer Wille zählen, perfektes Zeichnen kann und wird man noch lernen! 🙂

 

Mit Zuversicht zum Eignungstest!

Um in der Höheren Lehranstalt für Kunst und Gestaltung aufgenommen zu werden, braucht es nicht unbedingt eine künstlerische Vorbildung bei 14jährigen. Wenn man sich aber schon Wissen angeeignet hat, dann ist das eine sehr gute Voraussetzung, um mit Leidenschaft die Ausbildung zu absolvieren.

Die Mappe mit den Bildern und Zeichnungen und die Aufgabenstellung bei der Aufnahmeprüfung zeigen den Lehrer/innen der Herbststrasse wie kreativ und leidenschaftlich der/die Schüler/in an die Arbeit geht. Also – Einsatzfreude und kreativer Wille zählen, perfektes Zeichnen kann und wird man noch lernen! ?