Schule im Herbst/Winter 2020

COVID-19

 

 

update 2. November 2020
Das wichtigste kurz und kompakt:

  • Theorieunterricht im Distance Learning für ALLE
  • Werkstätten ausgedünnt in Präsenz;
  • fixierte Schularbeiten in den ersten 2 Novemberwochen finden vor Ort statt

Details finden Sie in unserem Blogbeitrag
Distance Learning ab 3. November 2020 – mit wenigen Ausnahmen

 

Allgemeine Hygienemaßnahmen (wenn Schul- oder Schichtbetrieb)

  • Hände waschen! Jede Person muss sich unmittelbar nach Betreten der Einrichtung sowie mehrmals täglich, gründlich mit Wasser und Flüssigseife die Hände waschen (mind. 30 Sekunden, die Wassertemperatur spielt dabei keine Rolle). Alternativ ist die Verwendung von Hände- desinfektionsmitteln möglich. Dieses muss 30 Sekunden einwirken, um wirksam zu sein
  • Abstand halten! Grundsätzlich gilt natürlich auch in der Schule, dass der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten wird. Umarmungen oder andere Begrüßungen mit unmittelbarem Körperkontakt sollen jedoch unterbleiben.
  • Auf Atem- und Hustenhygiene achten! Beim Husten oder Niesen sollen Mund und Nase mit gebeugtem Ellbogen oder einem Papiertaschentuch bedeckt werden, Taschentücher sollen sofort entsorgt werden. Singen darf in allen Gegenständen nur gemäß den besonderen Hygienebestimmungen erfolgen, Schreien soll vermieden werden.
  • Regelmäßiges Lüften der Schulräume! Die Schulräume sind regelmäßig, auch während des Unterrichts, zu lüften. Die Festlegung fixer Intervalle für das Lüften (z. B. alle 20 Minuten) unterstützt die konsequente Umsetzung und senkt die Viruskonzentration und damit die Wahrscheinlichkeit einer Infektion sehr deutlich.
  • Verwendung von MNS! Ab Ampelphase „Gelb“ ist ein verpflichtetes Tragen des MNS für alle Personen außerhalb der Klasse verpflichtend. Schulfremde Personen müssen Ampelstufe „Gelb“ während der gesamten Zeit einen MNS tragen.
  • Krank? Im Zweifel zu Hause bleiben! Bei Personen, die sich krank fühlen, gilt: Jede Form einer akuten respiratorischen Infektion (mit oder ohne Fieber) mit mindestens einem der folgen- den Symptome, für das es keine andere plausible Ursache gibt, soll zu einem Fernbleiben vom Unterricht führen: Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Katarrh der oberen Atemwege, plötzlicher Verlust des Geschmacks-/Geruchssinnes.

Dokumentations- und Meldepflicht

Die Präventions-, Sicherheits- und Hygienebestimmungen machen es erforderlich , dass im Anlassfall jederzeit den Behörden erforderliche Daten weitergegeben werden können und nachvollziehbar ist, welche schulfremden Personen sich zu welchem Zeitpunkt an der KMD aufgehalten haben. (Aus Datenschutzgründen erfolgt eine Löschung nach 20 Tagen) Das bedeutet unter anderem: schulfremde Personen müssen sich im Office registrieren lassen

Die „Corona-Ampel“

Die Ampel dient der Verhinderung eines nochmaligen Lockdowns des gesamten Bildungssystems. Ziel der Ampel ist es, bei lokalen Ausbrüchen möglichst kleinräumige Eingriffe im Bildungssystem zu ermöglichen. Die jeweilige Farbe wird von der regionalen Gesundheitsbehörde festgelegt. Für das Schulsystem ergibt sich aus den einzelnen Ampelphasen kein Automatismus. Die Hintergründe von lokalen Ausbrüchen müssen stets berücksichtigt werden, denn es macht einen Unterschied, ob steigende Infektionen konzentriert an einem bestimmten Ort bzw. in einem einzelnen Großbetrieb im Bezirk stattfinden oder über den ganzen Bezirk gestreut sind – womöglich zusätzlich mit unklarer Infektionskette und Herkunft der Infektionen. Kommt es beispielsweise in einem Betrieb zum Auftreten eines Clusters und befinden sich räumlich entfernt dazu Schulen, die in keinem unmittelbaren Kontakt zum Ort des Ausbruchs stehen, so wird in diesen Schulen nach erfolgter Abklärung mit der regionalen Behörde voraussichtlich weiterhin normaler Schulbetrieb stattfinden. Das Corona-Ampelsystem stellt darauf ab, mit den vier Warnstufen in den Phasen „Grün – Gelb – Orange – Rot“ auf einem Blick zu erkennen, welche Vorkehrungen getroffen und welche Regeln beachtet werden müssen, um die Covid-Ausbreitung bestmöglich einzuschränken.

G R Ü N
geringes Risiko

  • Normalbetrieb mit Hygienevorkehrungen (siehe oben)

Werkstätten

  • Sollte bei der Durchführung von Tätigkeiten der Mindestabstand nicht eingehalten werden können (etwa beim Maßnehmen im Bereich Mode), ist analog zur branchenspezifischen Praxis ein MNS zu tragen.
  • Bei der gemeinsamen Nutzung von Werkzeugen und anderen Unterrichtsmitteln durch mehrere Personen ist sicherzustellen, dass sowohl vorher als auch nachher die Hände gewaschen oder desinfiziert werden.
  • Die persönliche Schutzausrüstung und/oder Arbeitskleidung wird regelmäßig gereinigt bzw. desinfiziert und nicht von mehreren Personen genutzt.
  • Die Unterrichtsräume müssen regelmäßig auch während des Unterrichts gelüftet werden.

G E L B
moderates Risiko 

  • Pädagogische Aktivitäten finden möglichst oft im Freien statt
  • MNS verpflichtend für alle außerhalb der Klasse (am Sitzplatz kann Maske abgenommen werden)
  • MNS verpflichtend in den Werkstätten
  • MNS verpflichtend für schulfremde Personen
  • Im Frontalunterricht, in dem der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Schülern/innen und Studierenden der ersten Sitzreihe nicht eingehalten werden kann, sind alle Lehrenden angehalten einen entsprechenden MNS (MNS-Maske, Voll- oder Halbvisier) zu tragen.
  • Sofern durch die Tätigkeit und Bewegung der Personen der Mindestabstand nicht sichergestellt ist, muss ebenfalls ein MNS getragen werden.
  • Sport vorwiegend im Freien, in Turnhallen nur unter besonderen Auflagen (Kleine Gruppen, Belüftung, keine Kontaktsportarten)
  • Singen nur im Freien oder mit MNS
  • Wenn Schließung von Klassen/Schulen Umstellung auf Distance-Learning (Leihgeräte, wenn notwendig

Werkstätten:

  • Ein MNS ist zusätzlich beim Bewegen durch den Werk(stätten)raum bzw. Laborraum zu tragen.
  • Gemeinsam benutzte Maschinen und Geräte sind an den Handhabungs- bzw. Kontaktstellen regelmäßig sorgfältig zu reinigen oder zu desinfizieren.

O R A N G E
hohes Risiko 

  • wie gelb, zusätzlich bzw. verschärfend:
  • Betrieb mit erhöhten Schutzmaßnahmen und selbstorganisiertes Lernen
  • Umstellung auf DistanceLearning mit schulautonomer Möglichkeit, kleinere Gruppen weiterhin im Präsenzbetrieb zu unterrichten
  • Regelungen für den Schulbeginn und für Pausen
  • Keine Schulveranstaltungen (open house, Exkursionen, etc.)
  • Keine Teilnahme schulfremder Personen (Projekte usw.)
  • Flexibler Schulbeginn schulautonom festlegen
  • Kein Singen in geschlossenen Räumen
  • praktischer Unterricht im Bereich Ernährung und Gastro, in Werkstätten und Labors
  • Lehrer/innenkonferenzen finden online statt

Werkstätten

  • Es werden keine Tätigkeiten ausgeführt, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Soweit es mit den Sicherheitsvorschriften vereinbar ist, sind bei Verwendung von Maschinen und Geräten durch mehrere Personen geeignete Handschuhe zu tragen.
  • Wenn die Bedienung von Maschinen und Geräten mit Handschuhen nicht möglich ist, ist eine gemeinsame Nutzung von Werkzeugen und anderen Unterrichtsmitteln durch mehrere Personen untersagt

R O T
akutes Risiko

  • Notbetrieb mit Überbrückungsangeboten
  • Umstellung auf DistanceLearning
  • Bibliothek nur mehr Ausleihe

Download Hygienehandbuch des BMBWF