Die Kunstschule in Wien mit Matura

„Die Hand ist das Fenster zum Geist“
Immanuel Kant, zitiert nach Raymond Tallis

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Die Höhere Lehranstalt für Kunst versteht sich als berufsbildende höhere kreative Schule in Wien mit den Schwerpunkten Kunst, Handwerk und Design. Schüler/innen schließen mit einer Reifeprüfung ab. Wir bieten eine Ausbildung mit fundiertem künstlerischem u. handwerklichem Schwerpunkt im Bereich der plastischen Gestaltung (ProduktDesignObjekt) und textiler Gestaltung (ProduktDesignTextil) und neuen Medien. Einhergehend mit der Vermittlung des theoretischen Wissens, der Kultur- und Kunstgeschichte sowie der Materialkunde, ist uns die kontextorientierte wirtschaftliche Ausbildung ein wichtiges Anliegen.

Es ist uns wichtig fächerübergreifenden Unterricht zu forcieren. Nicht zuletzt werden die nötigen Voraussetzungen geschaffen, um sich im Bereich der Kreativberufe, den künstlerischen Medien und übergreifenden Praktiken, eine objektive Orientierung und Einschätzung zu verschaffen.

Komplexe Zusammenhänge führen zu einem ganzheitlichen, gesellschaftsbewussten und verantwortungsvollen sowie zu sozialem Verständnis.

 

Daher stehen unseren AbsolventInnen zahlreiche berufliche Perspektiven und sämtliche post-sekundären Bildungswege offen!
Daher sind die bei uns erworbenen Schlüsselqualifikationen ein entscheidender Wettbewerbs- vorteil gegenüber AbsolventInnen zahlreicher anderer höherer Schulen.

Das können wir dir bieten

  • eine 5-jährige höhere Schule mit Matura, in der kreative Ideen Formen annehmen
  • Innovationen*, da sowohl künstlerisch-handwerkliche Objekte entstehen als auch Grundlagen für Design und Produktion vermittelt werden
  • Motivation, um das Interesse junger Menschen an gestaltenden Berufen zu wecken
  • Vielfalt durch ein Team von Lehrenden mit künstlerischer und handwerklicher Praxis
  • eine Kreativschule, wo ganzheitliches Denken, Teamfähigkeit und selbständiges Handeln Raum finden

Darauf kannst du dich verlassen

  • fundierte Ausbildung auf drei Standbeinen – Handwerk, Theorie, Wirtschaft.
  • Verbindung von klassischem Handwerk mit innovativem Design und aktuellen Gestaltungsverfahren
  • Grundkompetenzen in den Bereichen Fotografie, Computergrafik, Malerei und Grafik
  • Atelierunterricht mit individueller Betreuung in Kleingruppen
  • Zentralmatura
  • interdisziplinäre Ateliers
  • das Know-how, Ideen und Projekte zu entwickeln und sie gestalterisch umzusetzen
  • moderne, kompetenzorientierte und praxisbezogene Vermittlungsmethoden
  • wertschätzendes Miteinander
  • Förderung der Individualität und Persönlichkeitsentwicklung

Die Schwerpunkte

Nach den zwei Orientierungsjahren, in denen man jede Werkstatt kennenlernt, entscheidest du dich im 3. Jahrgang für den Ausbildungszweig ProduktDesignObjekt (Keramik, Holz, Metall) oder für den Ausbildungszweig ProduktDesignTextil (Textildruck, Weben, textile Oberflächengestaltung).

ProduktDesignObjekt

Mehr über die Werkstätten erfahren ...

Im Mittelpunkt der Vertiefung ProduktDesignObjekt steht das künstlerisch-handwerkliche Arbeiten in den Werkstätten Holz, Keramik und Metall.

Die Werkstätte Metall

In der Metallwerkstätte werden Schmuckstücke, Objekte und Gebrauchsgegenstände vorwiegend aus Metall entworfen und gefertigt. Im ersten Jahr werden die Grundtechniken wie Sägen, Feilen, Bohren und Biegen geübt. In den folgenden Jahren lernen die SchülerInnen das Löten, das Auftiefen, das Treiben und Ziselieren, das Emaillieren und andere Techniken der Metallbearbeitung. Das Handwerk in Theorie und Praxis, Entwurfs- und Präsentationstechniken sind Schwerpunkte der Ausbildung.

Die Werkstätte Holz
Im Unterricht der Werkstätte Holz werden funktionelle und künstlerische Entwürfe umgesetzt, die dafür geeigneten Bearbeitungstechniken vermittelt. Der sichere Umgang mit Handwerkzeugen und Holzbearbeitungsmaschinen sowie projektorientiertes Arbeiten sind Schwerpunkte des Unterrichts. Ebenso werden im Laufe der Ausbildung holzspezifische Werkstoffkenntnisse und ein Materialempfinden geschult, sowie Grundkenntnisse des Möbelbaus und in der Holzbildhauerei vermittelt.

Die Werkstätte Keramik
Der Unterricht in der Werkstätte für Keramik ist im zweiten Ausbildungsjahr darauf ausgerichtet, mit den handwerklichen Techniken, wie Wulst- und Plattentechnik, der Technik des Modellierends und zu guter letzt mit dem Drehen auf der Töpferscheibe vertraut zu werden. Begleitend werden, wie  in den Folgejahren auch, fachspezifische und gestalterische Grundlagen vermittelt. Im zweiten Ausbildungsjahr liegt der Schwerpunkt im Bereich Skulptur und Plastik. Die Umsetzung erfolgt hauptsächlich durch Modellieren, mit Hilfe der Platten- und der Gießtechnik.

In den folgenden zwei Jahren steht projektorientiertes, themenspezifisches Arbeiten im Vordergrund. Technisch wird vorwiegend in seriellen Herstellungsverfahren der Gips- und Gießtechnik gearbeitet, je nach Entwurf stehen jedoch alle genannten Techniken zur Auswahl. Die Ausbildung bezieht sich auf einen ganzheitlichen Prozess, in dem Intellekt, Intuition und manuelle Fertigkeit in gleicher Weise gefordert werden.

ProduktDesignTextil

Mehr über die Werkstätten erfahren ...

Die Vertiefung ProduktDesignTextil bietet das Arbeiten in künstlerischen Ateliers für Drucktechniken, Knüpf- und Webtechniken und Oberflächengestaltung. Darüber hinaus werden Kenntnisse im textilen Produktdesign vermittelt.

Weben
Die Webwerkstätte bietet mit über 150 Webgeräten die Möglichkeit, in jede Technik Einsicht zu erlangen, diese zu erproben und die technische Vielfalt miteinander zu vergleichen. Herrscht in der 1. Klasse noch das spielerische Lernen durch eine Farbenpracht vor, so werden ab der 3. Klasse die Techniken im und um den Bereich des Webens erprobt. Dazu gehören sowohl die traditionellen Gobelin- und Knüpftechniken als auch Kombinationen mit fadenfremden Materialien zur Herstellung von Lampen, Raumobjekten oder auch Schmuck und Accessoirs.

Textile Oberflächengestaltung
In diesen Werkstätten werden traditionelle Techniken in neuem Design und zeitgemäßen Materialien gearbeitet. Im zweiten Jahrgang werden verschiedenen Grundtechniken vermittelt, wobei der spezifische Umgang mit textilen Materialien erlernt und erprobt wird. Ab dem dritten Jahrgang werden Werkstücke – z.B. Wandbilder, Raumobjekte, Bekleidung uvm. – nach eigenem Entwurf in den verschiedenen Techniken erstellt. Auf entwurfs- und materialgerechte Umsetzung wird besonders geachtet. Nach dem Schwerpunkt Goldstickerei im vierten Jahrgang wird im fünften Jahrgang mit einem repräsentativen Werkstück abgeschlossen. Idee, Ausführung, Eigenständigkeit und  die Verbindung mit anderen textilen Werkstätten bieten die Möglichkeit die erworbenen Kenntnisse umfassend zu präsentieren.

Drucken

In der Werkstätte für Textildruck werden textile und auch nicht-textile Materialien bedruckt. Im ersten Jahrgang eignen sich die SchülerInnen Grundkenntnisse der Färberei und Druckerei an. In den folgenden Jahrgängen werden die Kenntnisse vertieft. Filmdruck auf langen Stoffbahnen, Siebdruck auf Kunststoffen, Papieren und anderen Materialien sind Themen , die die SchülerInnen bis zur Matura begleiten. Sowohl auf Entwurf und Design wird großer Wert gelegt, als auch auf die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit beim Durchführen verschiedener Projekte.

Stundentafel für den Schwerpunkt ProduktDesignObjekt

Mobiltelefone biete quer halten 🙂

Jahrgang
I. II. III. IV. V.
A.1. Stammbereich
1 Religion 2 2 2 2 2 10
2 Sprache und Kommunikation:
2.1 Deutsch 3 3 3 2 2 13
2.2 Englisch 3 3 2 3 2 13
2.3 Zweite lebende Fremdsprache 0 0 2 2 2 6
3 Naturwissenschaften und Mathematik:
3.1 Naturwissenschaften 0 2 2 2 0 6
3.2 Angewandte Mathematik 2 2 2 2 2 10
4 Wirtschaft und Gesellschaft:
4.1 Geschichte und politische Bildung 1 1 1 1 1 5
4.2 Wirtschaftsgeographie und Volkswirtschaft 2 2 0 0 0 4
4.3 Betriebswirtschaft, Kultur- und Projektmanagement 0 2 3 2 2 9
4.4 Rechnungswesen 0 2 2 2 2 8
4.5 Recht 0 0 0 0 2 2
4.6 Officemanagement 2 0 0 0 0 2
5 Kunst und Gestaltung:
5.1 Kunst- und Kulturgeschichte 0 0 2 2 2 6
5.2 Mediale Darstellungsverfahren 5 4 2 2 2 15
5.3 Atelier für räumliches Gestalten 8 4 0 0 0 12
5.4 Atelier für flächiges Gestalten 4 8 0 0 0 12
6 Bewegung und Sport: 2 2 2 2 1 9
A2 Vertiefung ProduktDesign•Objekt
Holz 0 0 5 4 4 13
Keramik 0 0 4 5 4 13
Metall 0 0 4 5 4 13
interdisziplinäres Atelier 0 0 0 0 3 3
B Verbindliche Übung
Persönlichkeitsentwicklung 1 0 0 0 0 1
Gesamtwochenstundenzahl 35 37 38 38 37 185
B Pflichtpraktikum 4 Wochen Betriebspraxis zwischen dem III. und IV. bzw. IV. und V. Jhg.
C Freigegenstände und unverbindliche Übungen (1)

Stundentafel für den Schwerpunkt ProduktDesignTextil

Mobiltelefone biete quer halten 🙂

Jahrgang Summe
I. II. III. IV. V.
A.1. Stammbereich
1 Religion 2 2 2 2 2 10
2 Sprache und Kommunikation:
2.1 Deutsch 3 3 3 2 2 13
2.2 Englisch 3 3 2 3 2 13
2.3 Zweite lebende Fremdsprache 0 0 2 2 2 6
3 Naturwissenschaften und Mathematik:
3.1 Naturwissenschaften 0 2 2 2 0 6
3.2 Angewandte Mathematik 2 2 2 2 2 10
4 Wirtschaft und Gesellschaft:
4.1 Geschichte und politische Bildung 1 1 1 1 1 5
4.2 Wirtschaftsgeographie und Volkswirtschaft 2 2 0 0 0 4
4.3 Betriebswirtschaft, Kultur- und Projektmanagement 0 2 3 2 2 9
4.4 Rechnungswesen 0 2 2 2 2 8
4.5 Recht 0 0 0 0 2 2
4.6 Officemanagement 2 0 0 0 0 2
5 Kunst und Gestaltung:
5.1 Kunst- und Kulturgeschichte 0 0 2 2 2 6
5.2 Mediale Darstellungsverfahren 5 4 2 2 2 15
5.3 Atelier für räumliches Gestalten 8 4 0 0 0 12
5.4 Atelier für flächiges Gestalten 4 8 0 0 0 12
6 Bewegung und Sport: 2 2 2 2 1 9
A2 Vertiefung ProduktDesign•Textil
indirekte und direkte Drucktechniken 0 0 3 3/4 4 10/11
Oberflächengestaltung 0 0 3 3/4 4 10/11
Web- und Knüpftechniken 0 0 3 3/4 4 10/11
interdisziplinäres Atelier 0 0 3 3 3 3
textile Morphologie 0 0 1 0 0 1
B Verbindliche Übung
Persönlichkeitsentwicklung 1 0 0 0 0 1
Gesamtwochenstundenzahl 35 37 38 38 37 185
B Pflichtpraktikum 4 Wochen Betriebspraxis zwischen dem III. und IV. bzw. IV. und V. Jhg.
C Freigegenstände und unverbindliche Übungen (1)

Fragen und Antworten

Fakten und Zahlen

5 Jahre mit Matura
35 – 38 Wochenstunden, davon durchschnittlich 12h Werkstättenunterricht
45 % Kunstspezifische Fächer,
55 % Allgemeinbildung, Sprache und Wirtschaft
2 Sprachreisen
1 Kunstreise
1 Sportwoche
1 Skiwoche
1 Ausstellung der Objekte pro Jahr

Zur Aufnahme


Welche Rolle spielt das Zeugnis bei der Aufnahme?

Eine zentrale Rolle spielt bei der Aufnahme der künstlerische Eignungstest. Um die Schule gut zu bewältigen, ist es aber auch wichtig, in den Theoriefächern gut weiterzukommen. Daher sehen wir uns die Zeugnisse der 4. Klasse bezüglich der Hauptfächer gut an.

 

Gibt es eine Aufnahmeprüfung?

vgl. Infos auf der Seite

Was soll in dieser Mappe sein?

vgl. Infos auf dieser Seite

Ich bin mir unsicher, welche Arbeiten für die Mappe geeignet sind

Du kannst dir dazu den Rat der Lehrkraft aus Bildnerischer Erziehung an der zuletzt besuchten Schule einholen oder du erhältst Unterstützung von uns durch ein persönliches Beratungsgespräch (anhand der vorhandenen Arbeiten) – telefonische Anmeldung in der Schule unter 01/492 09 70.

Wie läuft der Eignungstest ab?

vgl. Infos auf dieser Seite

Muss ich schon Vorwissen mitbringen?

Es braucht nicht unbedingt eine künstlerische Vorbildung. Wenn man sich aber schon Wissen angeeignet hat, dann ist das eine sehr gute Voraussetzung, um mit Leidenschaft die Ausbildung zu absolvieren.

Ist die Ausbildung kostenlos?

Es ist kein Schulgeld fällig, dennoch ist mit Aufwendungen in der Höhe von ca. 150 EUR pro Jahr für bestimmte Materialien und Werkzeuge zur rechnen. Ein Großteil des Materials muss daher nicht selbst besorgt werden.


Zum Unterricht


Was kann ich in den praktischen Gegenständen (Weben, Drucken, Oberfläche, bzw. Holz Keramik, Metall) lernen?

  • eigene kreative Projekte in unterschiedlichen Techniken entwerfen, planen, kalkulieren, fertigen und präsentieren
  • Umgang und Einsatz von Materialien wie Ton, Holz, Metall, textilen Stoffen und Geweben, Farben und auch Fäden, Schnüren und Gespinste
  • Fertigkeiten und Wissen im Bereich Kunst und Kunsthandwerk

Wie viele Stunden Werkstätte gibt es?
Zwischen 12 und 15 Stunden je nach Jahrgang, plus 2 Stunden Fotografie/Video/Malerei/Grafik.

Gibt es auch Ausstellungen von KunstschülerInnen?

Im Rahmen der WERK-Ausstellungen unter anderem im quartier21 im MQ Wien präsentieren KunstschülerInnen ihre Werkstücke einer Öffentlichkeit.

Wie ist die Atmosphäre in der Schule? Gibt es überfüllte Klassen?

Bei uns gibt es eine wertschätzende und tolerante Atmosphäre. Im Vergleich zu vielen Gymnasien ist die SchülerInnenanzahl in den meisten Gegenständen kleiner. Die Mehrzahl der Unterrichtsfächer wird in Gruppengrößen < 18 unterrichtet. Durch die Kleingruppensituation in den Werkstätten fühlen sich die Meisten hier sehr geborgen, weil sie im „kleinen Kreis“ ihre Persönlichkeit entwickeln können. Persönliche Ansichten, Argumente werden im kleinen Kreis diskutiert.

Was bedeutet „Erweiterungsbereich“ bzw. „Ausbildungsschwerpunkt”?

Der Erweiterungsbereich besteht aus zwei Ausbildungsbereichen

  • ProduktDesignObjekt (Keramik, Holz, Metall)
  • ProduktDesignTextil (Textildruck, Weben, Textile Oberflächengestaltung)

Wann entscheide ich mich für den Erweiterungsbereich?

Nach 2 Orientierungsjahren, in denen man jede Werkstatt (Keramik, Holz, Metall, Textildruck, Weben, Textile Oberflächengestaltung) kennenlernt, entscheidest du dich ab dem 3. Jahrgang für einen der beiden oben genannten.

Was lernt man im Fach…?

  • Mediale Darstellungsverfahren?Wichtiges Basiswissen in den Schwerpunktbereichen
    Konstruktives Zeichnen,
    Fotografie, Video und Computergrafik,
    Grafik und Malerei.
  • Atelier für räumliches Gestalten?Keramik (Produktgestaltung, Plastik)
    Metall (Schmuckdesign, Kleinskulptur und Alltagsdesign)
    Holz (Möbel und Skulptur)
  • Atelier für flächiges Gestalten?Textildruck (direkte und indirekte Drucktechniken),
    Weben (Knüpf- und Webtechnik)
    Textile Oberflächengestaltung (Filzen, Sticken)

Welche Freiheiten hat man bei der Gestaltung der Werkstücke?

Zu Beginn steht bei den Werkstücken oft das Erlernen von Techniken im Vordergrund, weshalb die einzelnen Schritte stärker vorgegeben und angeleitet werden. Dennoch gibt es auch hier bereits zwischendurch Arbeiten, wo freier gearbeitet werden kann.
Später bzw. im Laufe der Jahre, wenn Techniken bereits beherrscht werden, können die einzelnen Werkstücke immer individueller bzw. zu einem eigenen oder in der Gruppe gewählten Thema gestaltet werden.

Welche anderen Fächer gibt es (Freifächer)?

Neben den künstlerischen Fächern gibt es die ‚theoretische Fächer‘ wie etwa Deutsch, Sprachen, Mathematik, Kunst- und Kulturgeschichte, Rechnungswesen, Betriebswirtschaft, Kultur- und Projektmanagement, Naturwissenschaften, Geografie, Geschichte usw. Zudem wird als Freifach „Sound.Lab“ angeboten: eine Schulband bzw. experimentelles Musik Start-up, siehe https://www.herbststrasse.at/experimentelles-musik-start-up/.


Zum Abschluss


Welche Vorteile bietet mir die KunstModeDesign Herbststrasse?

  • Grundsätzlich berechtigt die Reifeprüfung den Zugang zu allen Studienrichtungen
  • Engagierte AbsolventInnen haben sehr gute Voraussetzungen für ein Studium an einer Kunstuniversität durch eine
  • Designorientierte Handwerksausbildung
  • Aneignung von Schlüsselkompetenzen wie Engagement, Empathie, vernetztes Denken, Initiative, Selbstständigkeit und vor allem kreatives Denken
  • Projektorientierung in der Ausbildung als Grundlage für Studium und Beruf

Welche Möglichkeiten habe ich nach der KunstModeDesign Herbststrasse?

  • Studium im Bereich Kunst, Design, Architektur
  • Kollegs in Holz, Metall, Innenarchitektur, weiters Ausbildungen in Ergotherapie, Kunstpädagogik
  • Handwerklicher Beruf wie TischlerIn, KeramikerIn, HafnerIn, Gold- und SilberschmiedIn
  • Arbeit im Bereich Grafik und Mediendesign
  • Tätigkeit im Bereich Buchhaltung, Kostenrechnung und Controlling
  • Freischaffende, künstlerische Tätigkeit
  • Creative Industries

In welchen konkreten Berufen/Studien arbeiten/studieren die AbsolventInnen nach der Ausbildung?

Eine Auflistung der vielfältigsten Studien und Berufen, in denen unsere AbsolventInnen aktuell tätig sind findest du unter https://www.herbststrasse.at/absolvent_innen-der-kunst-und-danach/

  • selbständiger Unternehmer im technischen Bühnenausstattungsbereich
  • Studium Kunstgeschicht/ Architektur
  • Goldschmiedemeisterin
  • Freischaffende Künstlerin
  • Schuhmachermeisterin
  • Künstlerin in Holland
  • selbständiger Tischler

…..und vieles mehr

Hat man nach dem Schulabschluss auch einen Lehrabschluss in den Ausbildungsbereichen?

Nein noch nicht, aber nach einer 1 1/2-jährigen berufseinschlägigen Fachpraxis im Angestelltenverhältnis. Dies entspricht einem Lehrabschluss.


Sonstiges


Gibt es Internate/Heime für SchülerInnen, die von außerhalb Wiens kommen?

Viele SchülerInnen kommen von Niederösterreich oder dem Burgenland, manche nehmen noch weitere Wege für eine Ausbildung an der Herbststrasse in Kauf. Einige SchülerInnen verzichten auf das Pendeln und Wohnen in SchülerInnenheimen. Für diese gibt es verschiedene SchülerInnenheime, siehe https://www.herbststrasse.at/heimplaetze/

Wie kann man sich zu Mittag versorgen?

Es gibt in der Schule ein Buffet, wo man täglich ein Menü (auch vegetarisch) bekommt. Weiters ist ein Bäcker, eine Billa-Filiale und ein Cafe mit Mittagstisch um die Ecke.


Die Stundentafel
Fragen & Antworten

Perspektiven – Berufs- und Studienaussichten

ProduktDesignObjekt

  • freischaffende künstlerische Tätigkeit
  • handwerkliche Berufe (Tischler/in, Keramiker/in, Hafner/in, Gold- und Silberschmied/in) 1)
  • Berufe im Bereich der Creative Industries
  • Industrie- und Grafikdesign 2)
  • kunstpädagogische und kunsttherapeutische Berufe 2)
  • Kunst- und Kulturvermittlung 2)
  • Mitarbeiter/in in Galerien und im Kunsthandel
  • Office Management
  • kaufmännische Assistenz der Geschäftsleitung
  • Projektleitung
  • Tätigkeit im Bereich Buchhaltung, Kostenrechnung und Controlling

1) unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Fassung der Gewerbeordnung
2) nach Abschluss einer facheinschlägigen Praxis/Ausbildung

ProduktDesignTextil

  • freischaffende künstlerische Tätigkeit
  • Berufe im Bereich der Creative Industries
  • handwerkliche Berufe (z.B. Textilmusterzeichner/in, Textildesigner/in, …) 1)
  • Grafik- und Mediendesign 2)
  • kunstpädagogische und kunsttherapeutische Berufe 2)
  • Kunst- und Kulturvermittlung 2)
  • Mitarbeiter/In in Galerien und Kunsthandel
  • Werbebranche
  • Office Management
  • kaufmännische Assistenz der Geschäftsleitung
  • Projektleitung
  • Tätigkeit im Bereich Buchhaltung, Kostenrechnung und Controlling

1) unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Fassung der Gewerbeordnung
2) nach Abschluss einer facheinschlägigen Praxis/Ausbildung

Kunstobjekte und Vernissagen

Dein Weg zu uns

Voraussetzung für eine Aufnahme:
Deine (online-) Schulanmeldung innerhalb der Bewerbungsfrist inkl. der Abgabe aller notwendigen Unterlagen (z.B. Zeugnisse) bis zum Anmeldeschluss. Das Zeugnis muss in Original vor Ort abgegeben werden.

Relevant für die Aufnahme:

Dein Ergebnis des künstlerischen Eignungstests
Deine Inhalte der Portfoliomappe
Deine aktive Teilnahme an der Teamübung
Dein(e) Zeugnis(se), Semesternachricht
Dein handgeschriebenes Motivationsschreiben (inkl. Lebenslauf)

Der Aufnahmeprozess

Alle Informationen zur Anmeldung findest du im Menü Schulanmeldung KMD. Hier kannst du dich auch  online anmelden.

Das erwarten wir von dir …

  • designorientiertes, künstlerisches und handwerkliches Interesse und Begabung
  • Neugierde und Freude am Gestalten
  • wertschätzende Kommunikations- und Umgangsformen
  • Neugierde und Experimentierfreude im Umgang mit neuen Aufgabenstellungen
  • Selbstorganisation, Ausdauer
  • Eigeninitiative, Zielstrebigkeit und Teamfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Interesse am aktuellen Kultur- und Wirtschaftsgeschehen