Österreichische Schmuckkunst bei der Lisbon Jewellery Biennial 2026. Vom 22. bis 26. September 2026 präsentiert die Ausstellung „Shared Grounds“ in Lissabon 18 Positionen der zeitgenössischen österreichischen Schmuckkunst. Vertreten sind auch zahlreiche Lehrende, ehemalige Lehrende und Absolventinnen des Kollegs Kunst für SchmuckDesign an der KunstModeDesign Herbststrasse.
Die Ausstellung im Rahmen der Lisbon Jewellery Biennial 2026 verbindet österreichische und portugiesische Schmuckkunst und zeigt, wie vielfältig, kritisch und experimentell zeitgenössischer Schmuck sein kann.
Schmuck zwischen Kunst, Design und Gesellschaft
Schmuck ist hier weit mehr als Dekoration: Die Arbeiten setzen sich mit Kunstgeschichte, Design, Industrie und Popkultur auseinander und greifen zugleich gesellschaftlich relevante Themen wie Inklusion, Feminismus, Gender Gap und Mikroplastik auf.
„Shared Grounds“ knüpft damit an die lange österreichische Tradition des Aufbrechens von Konventionen an – von der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte bis zu den experimentellen Schmuckpositionen der Gegenwart. Auch Peter Skubic, der den Wert des Schmucks bereits Ende der 1960er-Jahre vom Material löste, steht für diese Haltung. Die Ausstellung bringt mehrere Generationen österreichischer Schmuckkünstler:innen zusammen und macht sichtbar, wie Tradition und Rebellion heute miteinander verbunden werden.
Shared Grounds – auf einen Blick
22.–26. September 2026
16:00–19:00 Uhr
Klein Space, Rua Anchieta 5, 1. Stock, Lissabon
Soft Opening: 22. September, 16:00 Uhr
Talk & Tour: 25. September, 18:00 Uhr
Finissage: 26. September, 16:00 Uhr
Instagram: @sharedgrounds_austria
Die Ausstellung wird von der Österreichischen Botschaft in Lissabon unterstützt.
KMD Herbststrasse
- Stina Bross (Absolventin 2026)
Deborah Schultheis (Absolventin 2025)
Konstanze Prechtl (Absolventin 2012) - Weitere ehemalige Studierende: Iris Hummer, Stephie Morawetz, Miriam Strake
- Lehrpersonen: Nikolaus F. Egger, Ulrich Reithofer, Petra Zimmermann
- Ehemalige Lehrpersonen: Susanne Hammer (Gründerin Schmuckkolleg 2009), Eva Tesarik













