Ende April 2026 besuchten uns die diesjährigen Gäste des Welthauses! Zwei indigene Frauen reisten aus Bolivien an und teilten ihre Erfahrungen mit uns, über ihre Kultur und ihr gesellschaftliches Zusammenleben, über die Ausbeutung durch die multinationalen Bergbaukonzerne, die ihre Flüsse vergiften und über die Auswirkungen des Klimawandels in Bolivien.
Der Bolivien-Workshop hat uns Einblick in das Leben der indigenen Bevölkerung gegeben. Wir haben viel über den Alltag in so einem wirtschaftlich und politisch instabilen Land erfahren. Wie die Menschen mit den dortigen Krisen wie Umweltverschmutzung, Armut und Erhaltung ihrer gefährdeten Kultur umgehen und wie wir sie unterstützen können.
Die Schüler:innen waren im ersten Lernjahr Spanisch und Italienisch: „Es war besonders spannend den Vortrag zuerst auf Spanisch und dann übersetzt zu hören. Die kleinen Pausen zwischen den Textblöcken ermöglichten ein Verarbeiten des Gehörten und machten den gesamten Vortrag angenehmer. Ich finde das System des kulturellen Austausches, das gegenseitige Kennenlernen sehr gut.“
„Es war schön, zu hören, wie die Gemeinschaften in Bolivien trotz der Schwierigkeiten stark bleiben und tun, was ihnen möglich ist. Das gemeinsame Sammeln, Fischen und Weben wirkte auf mich wie ein gutes gemeinsames Miteinander, welches sie zusammen genießen können. Sie lassen sich auch in ihrer schwierigen Lage nicht unterkriegen und vermittelten uns ein Gefühl der Fröhlichkeit.“
„Die Verknüpfung zwischen Klima-Awareness und sozialen Aspekten war sehr interessant
Sie haben bildhaft und mitreißend erzählt.
Wir haben uns sehr über Sebastians Kuchen gefreut (ein Beitrag von unserer Kultur)“












